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Wirtschaft

Ende einer Ära: Franz-Josef Holzenkamp legt Präsidentenamt nieder

Der Emsteker Franz-Josef Holzenkamp beendet seine Amtszeit als Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes. Ein Rückblick auf eine prägende Karriere in der Genossenschaftsbewegung.

von Yvonne

18.06.2026, 13:30·4 Min. Lesezeit·

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Ein Kapitel geht zu Ende: Franz-Josef Holzenkamp aus Emstek wird sein Amt als Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes abgeben. Mit seinem Rücktritt endet eine bedeutsame Ära für einen der wichtigsten Verbandsvertreter der genossenschaftlichen Wirtschaft in Deutschland. Der Emsteker hat sich über viele Jahre hinweg an der Spitze des traditionsreichen Verbandes engagiert und dabei wichtige Akzente in der deutschen Raiffeisenlandschaft gesetzt.

Die Nachricht vom Ausscheiden Holzenkamps markiert einen Wendepunkt in der Geschichte des Deutschen Raiffeisenverbandes. Als Präsident dieses einflussreichen Dachverbandes war der Emsteker eine zentrale Figur bei der Gestaltung genossenschaftlicher Belange auf nationaler Ebene. Holzenkamp vertrat die Interessen von Raiffeisen-Organisationen und deren Mitglieder gegenüber Politik, Behörden und Öffentlichkeit – eine verantwortungsvolle Position, die tiefgreifende Fachkompetenz und langjährige Erfahrung erfordert.

Die Raiffeisen-Bewegung blickt auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurück. Seit ihrer Gründung haben die Raiffeisengenossenschaften Millionen von Menschen geholfen, ihre wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. Sie stehen für Solidarität, Selbsthilfe und Eigenverantwortung – Grundprinzipien, die auch heute noch von ungebrochener Relevanz sind. Der Deutsche Raiffeisenverband als Dachorganisation koordiniert diese vielfältige Bewegung und setzt sich für deren Belange ein.

Franz-Josef Holzenkamp steht für eine Generation von Verbandsfunktionären, die es verstanden hat, traditionelle Werte mit modernen Anforderungen zu verbinden. In seiner Zeit an der Spitze des Verbandes hat er sich mit drängenden Fragen auseinandergesetzt, die die Genossenschaftsbewegung betreffen: die Digitalisierung, regulatorische Herausforderungen, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und die Sicherung des genossenschaftlichen Gedankens für künftige Generationen. Als Vertreter eines Verbandes mit Sitz in Deutschland brachte Holzenkamp regionale Perspektiven auf die nationale Bühne.

Die Region Cloppenburg hat in Emstek einen anerkannten Wirtschaftsführer verloren – zumindest was die nationale Bühne betrifft. Holzenkamps Wirken zeigt, wie regional verankerte Persönlichkeiten es schaffen können, überregionale und sogar nationale Bedeutung zu erlangen. Seine Karriere ist damit auch ein Beispiel für die wirtschaftliche Stärke und das unternehmerische Potential, das im ländlichen Raum des Oldenburger Münsterlandes vorhanden ist.

Der Zeitpunkt des Rücktritts wirft automatisch die Frage nach der Nachfolge auf. Der Deutsche Raiffeisenverband wird einen neuen Präsidenten oder eine neue Präsidentin wählen müssen. Diese Person wird große Fußstapfen füllen und sich ebenfalls mit den Herausforderungen einer sich rasch wandelnden Wirtschaftswelt auseinandersetzen müssen. Ob die Nachfolge aus den eigenen Reihen des Verbandes erfolgt oder ob eine neue Persönlichkeit an die Spitze tritt, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen.

Franz-Josef Holzenkamp wird sein Ausscheiden aus dem Präsidentenamt sicherlich mit gemischten Gefühlen erleben. Einerseits endet damit eine prägende Phase seiner Karriere, in der er große Verantwortung getragen und zentrale Entscheidungen mitgeprägt hat. Andererseits eröffnet sich nun die Möglichkeit, andere Aufgaben zu übernehmen oder sich ganz neuen Herausforderungen zu widmen. Der genaue Zeitpunkt seines Ausscheidens und die Übergabemodalitäten werden sicherlich in Abstimmung mit dem Verband geklärt.

Die Raiffeisengenossenschaften werden das Erbe, das Holzenkamp hinterlässt, weitertragen müssen. Die Werte der genossenschaftlichen Wirtschaft – gegenseitige Unterstützung, demokratische Mitbestimmung und der Fokus auf Mitgliederwohl statt Gewinnmaximierung – sind zeitlos. Gleichzeitig müssen die Verbände lernen, diese bewährten Grundsätze in einer digitalisierten und globalisierten Welt zu bewahren und gleichzeitig zukunftsfähig zu bleiben.

Für die Region Cloppenburg und speziell für Emstek bedeutet Holzenkamps Rücktritt das Ende einer Zeit, in der eine lokale Persönlichkeit auf nationaler Ebene großen Einfluss ausüben konnte. Dies unterstreicht die Bedeutung starker lokaler Wirtschaftsakteure für die Sichtbarkeit und Reputation einer Region. Holzenkamps Engagement ist ein Vorbild dafür, wie man von lokalen Wurzeln aus nationale und überregionale Verantwortung übernehmen kann. Seine Amtszeit beim Deutschen Raiffeisenverband wird in der Geschichte der Organisation und der Raiffeisenlandschaft nachwirken.

Mit dem Ausscheiden von Franz-Josef Holzenkamp geht eine prägende Ära zu Ende, eine Ära, in der ein Emsteker an vorderster Front bei der Gestaltung der genossenschaftlichen Zukunft Deutschlands stand. Die Raiffeisenorganisationen werden einen Weg finden müssen, um diese Lücke zu füllen und die wichtige Arbeit fortzusetzen, die Holzenkamp und viele andere vor ihm geleistet haben. Die genossenschaftliche Idee selbst wird dabei bestehen bleiben – ein dauerhaftes Vermächtnis, das weit über einzelne Amtsträger hinausgeht.

Quelle: https://news.google.com/rss/articles/CBMi8AFBVV95cUxPSmlzVUJYVGJoODVRLWFnNHpDUHNFVklrRzdXVV9HemRXYmNmNU9jNS1EdDJPOWQ5MC1jVFZselJpYVVRQUQ5UGZqX1EwSUNJODZoZVdHQmdTeEhJYmhzcE5BQ09mN3RFdUFwOTBLRUdDdzFYZTNwOUNPdzhiaF9rZzBUTnRIRWVCNlo0NkVzY1BJR1BFWEZaSDdZcUdJNEhwLVRVWlNROUwzTjM1SmFZaWI2dDVJM24wcEtkaHE5QXlJR1Y1eUV5eGRqU2wwVExaeWZ2UFVaRkF0UkJyMzdNNXJSYmppV1FxNTRYelFyQ18?oc=5&ucbcb=1&hl=de&gl=DE&ceid=DE:de

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