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Friesoythe plant Großoffensive für marode Kommunalgebäude: Systematische Sanierungsstrategie soll Kosten senken

Die Stadt Friesoythe hat eine neue Sanierungsstrategie für ihre kommunalen Immobilien entwickelt. Aktiv genutzte Gebäude werden nun systematisch untersucht, um Verschleiß und Instandhaltungskosten in den Griff zu bekommen.

von Yvonne

17.06.2026, 14:30·4 Min. Lesezeit·

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Die Stadt Friesoythe geht in Sachen Sanierung ihrer kommunalen Gebäude einen neuen Weg. Mit einer umfassenden Sanierungsstrategie, die nun der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, will die Stadtverwaltung künftig deutlich strukturierter und zielgerichteter vorgehen. Im Mittelpunkt stehen dabei die aktiv genutzten Häuser aus dem städtischen Bestand, die einer gründlichen Untersuchung unterzogen werden sollen.

Die neue Herangehensweise ist Ergebnis einer längeren Überlegungsphase innerhalb der Stadtverwaltung. Über viele Jahre hinweg war es in vielen Kommunen schwierig, den Überblick über den Zustand der eigenen Immobilien zu bewahren. Friesoythe möchte dieses Problem nun proaktiv angehen, anstatt nur dann tätig zu werden, wenn akute Mängel auftreten. Eine systematische Bestandsaufnahme soll die Grundlage für präventive Sanierungen bilden und damit langfristig Kosten sparen.

Die Untersuchungen konzentrieren sich dabei bewusst auf diejenigen Gebäude, die tatsächlich regelmäßig von der Stadt oder von Bürgern genutzt werden. Das können städtische Dienststellen, Schulgebäude, Sportanlagen, Kultureinrichtungen oder ähnliche Objekte sein. Eine Inventur des gesamten Bestands wäre nicht nur aufwendig und teuer gewesen, sondern auch weniger effizient. Indem man sich auf die aktiv genutzten Häuser konzentriert, lassen sich Ressourcen gezielter einsetzen und Prioritäten klarer setzen.

Die Sanierungsstrategie beruht auf verschiedenen Kriterien bei der Bewertung der Gebäude. Dabei werden sowohl der bauliche Zustand als auch die Energieeffizienz und die Funktionalität der Häuser berücksichtigt. Ziel ist es, eine realistische Priorisierung vorzunehmen: Welche Gebäude benötigen sofortige Maßnahmen? Welche können mittelfristig saniert werden? Welche Investitionen sind wirtschaftlich sinnvoll, und wo lohnt sich möglicherweise auch eine Umnutzung oder Veräußerung?

Auch der Aspekt der Energiewende spielt eine wichtige Rolle in der neuen Strategie. Viele ältere kommunale Gebäude sind aus energetischer Perspektive ineffizient. Eine moderne Sanierungsstrategie muss daher berücksichtigen, wie die städtischen Immobilien zu den Zielen der Klimaneutralität beitragen können. Das betrifft Wärmedämmung, Heizungsanlagen, Fenster und weitere Bereiche. Investitionen in diese Richtung können sich langfristig durch niedrigere Betriebskosten auszahlen.

Für die Stadtkasse ist die neue Strategie von großer Bedeutung. Der Sanierungsstau, unter dem viele Kommunen in Deutschland leiden, ist ein teures Problem. Wer zu lange wartet, muss am Ende oft deutlich mehr Geld aufbringen, als wenn man rechtzeitig gehandelt hätte. Ein kaputtes Dach, das nicht sofort repariert wird, kann zu Wasserschäden führen, die die Folgeschäden vervielfachen. Mit einer präventiven Sanierungsstrategie lässt sich dieser Teufelskreis durchbrechen. Die Stadt Friesoythe verspricht sich dadurch, die Kosten besser planen und kalkulieren zu können.

Die Vorstellung der neuen Sanierungsstrategie ist auch ein Signal für Transparenz. Die Bürgerinnen und Bürger Friesoythes können nun nachvollziehen, nach welchen Kriterien die Stadt ihre Liegenschaften bewertet und mit welchem zeitlichen Horizont mit Sanierungen zu rechnen ist. Dies schafft Planungssicherheit – sowohl für die Stadtverwaltung als auch für die verschiedenen Nutzer der kommunalen Gebäude.

Die Umsetzung dieser Strategie wird sich über mehrere Jahre erstrecken. Eine Sanierung aller notwendigen Gebäude kann nicht von heute auf morgen erfolgen. Stattdessen geht es darum, einen strukturierten Prozess in Gang zu setzen, der es der Stadt erlaubt, ihre Immobilien nachhaltig zu bewirtschaften. Der erste Schritt ist die detaillierte Untersuchung der aktiv genutzten Häuser, die nun anläuft.

Für die kommenden Jahre werden sich daraus konkrete Sanierungsprojekte ableiten lassen. Diese müssen dann in den städtischen Haushalt eingeplant werden. Möglicherweise werden auch externe Fördermittel beantragt – sei es von Land und Bund oder über europäische Förderprogramme. Viele Sanierungsvorhaben im Bereich Energieeffizienz werden durch verschiedene staatliche Programme unterstützt, die Kommunen nutzen sollten.

Die neue Sanierungsstrategie Friesoythes ist ein gutes Beispiel dafür, dass vorausschauendes Denken in der kommunalen Verwaltung sich auszahlt. Statt zu reagieren, wenn Probleme akut werden, wird hier proaktiv gehandelt. Das ist nicht nur wirtschaftlicher, sondern kommt auch den Bürgerinnen und Bürgern zugute – durch besser erhaltene Schulen, Sportanlagen und andere öffentliche Einrichtungen. Mit dieser Strategie macht sich Friesoythe auf den Weg, seine kommunalen Immobilien fit für die Zukunft zu machen.

Quelle: https://news.google.com/rss/articles/CBMijgJBVV95cUxPRnNkWkNxSF9jSzZ5bTRxalF0LUR4aDREMEFiVnc4cGpBSkxONUcxWlg2S2J6QWpQRXpCUC1mMzV6X0N2S2pORW41RFo4VndoMG84OVgwR1ZVYS1OOXZfRWZnaUpnazVUSjFpZVNPQzU2MDdPZl9IQVBBSnZOU1YyUGdTNElHQXdQbk50TjltWVlWX1BvanpJMnhQRl9adFdXOVQ2MklJN2w0RXpuaVFqcEQ5Rnc1eUNkSGJzQnNGaVZ0Y1c5VVp5SWpHa3p3M2VBdHduQUkzak5ob0tpUnJXd1JzeEtEQzVFWEJ1c25CZ0lES3NNT2FHT04tekRiQ2twa3V6STA3bzRXdUJ2LUE?oc=5&ucbcb=1&hl=de&gl=DE&ceid=DE:de

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