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Blaulicht

Kupferdiebstähle und Alkoholfahrten: Nordkreis sorgt für Polizeieinsätze

Unbekannte Täter stehlen Kupferfallrohre in Friesoythe, während die Polizei im selben Zeitraum gleich drei Fahrer unter Alkoholeinfluss aus dem Verkehr zieht.

von Peter

23.08.2026, 06:34·4 Min. Lesezeit·
Kupferdiebstähle und Alkoholfahrten: Nordkreis sorgt für Polizeieinsätze

Symbolbild, KI-generiert.

Die Polizeiinspektionen des Landkreises Cloppenburg hatten in der vergangenen Woche mit mehreren Delikten zu kämpfen. Während Unbekannte in Friesoythe Kupfergegenstände von einem Gebäude entwendeten, konzentrierte sich die Polizei verstärkt auf die Verfolgung von Alkoholtätern im Straßenverkehr. Ein Blick auf die Meldungen aus dem Nordkreis zeigt eine Serie von Polizeieinsätzen, die die Wachsamkeit der Beamten unter Beweis stellt.

Beginnen wir mit einem rätselhaften Diebstahl: Im Zeitraum von Freitag, 21. August 2026, 08:00 Uhr, bis Samstag, 22. August 2026, 11:45 Uhr, drangen bislang unbekannte Täter in ein Wohn- und Geschäftshaus in der Straße "Am Alten Hafen" in Friesoythe ein. Ihr Ziel waren Kupferfallrohre. Insgesamt drei dieser Rohre verschwanden auf bislang ungeklärte Weise. Der entstandene Schaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. Für die Polizei ist dieser Fall besonders knifflig: Hinweise auf die bislang unbekannten Täter liegen derzeit nicht vor. Die Ermittler sind daher auf die Hilfe von Zeugen angewiesen, die in diesem Zeitfenster möglicherweise verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatortes beobachtet haben.

Wer möglicherweise relevante Informationen zum Diebstahl besitzt, wird dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 04499/93390 mit der Polizei in Friesoythe in Verbindung zu setzen. Jeder noch so kleine Hinweis könnte der Polizei bei der Aufklärung des Falls helfen.

Doch nicht nur Eigentumsdelikte beschäftigen die Ordnungshüter in dieser Woche. Während der Kupferdiebstahl noch ungeklärt ist, gelang es der Polizei bei der Kontrolle von Verkehrsteilnehmern, mehrere Alkoholtäter aus dem Verkehr zu ziehen. Die Quote ist beeindruckend und besorgniserregend zugleich.

Das erste Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ereignete sich in Saterland. Am Sonntagmorgen, 23. August 2026, gegen 04:24 Uhr, fiel einer Polizeistreife auf der Wittensander Straße ein Pkw durch seine auffällige Fahrweise auf. Die Beamten zögerten nicht und führten eine Kontrolle durch. Der Fahrer, ein 60-jähriger Mann aus Surwold, stand deutlich unter dem Einfluss von Alkohol. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,61 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt und die Weiterfahrt untersagt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Am darauffolgenden Tag, Samstag, 22. August 2026, gegen 22:19 Uhr, führte die Polizei eine Kontrolle in Friesoythe durch. Auf der Föhrenstraße wurden die Beamten auf einen 64-jährigen Autofahrer aus Friesoythe aufmerksam. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass auch dieser Mann unter Alkoholeinfluss stand. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest bescherte den Beamten einen Messwert von 1,86 Promille – beachtlich hoch. Auch diesem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt. Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr wurde eingeleitet.

Doch damit nicht genug: Am selben Tag, Samstag, 22. August 2026, gegen 16:36 Uhr, kontrollierte die Polizei noch einen weiteren Fahrer auf der Straße "Im Zuschlag" in Barßel. Auch der 57-jährige Autofahrer aus Barßel stand unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 1,67 Promille an. Ihm erging es wie seinen beiden Vorgängern: Blutprobe, Führerschein beschlagnahmt, Fahrverbot und Strafverfahren.

Drei Fälle von Trunkenheit im Straßenverkehr in weniger als zwei Tagen – das ist eine besorgniserregende Bilanz. Alle drei Fahrer wurden mit Blutalkoholwerten erwischt, die deutlich über der gesetzlichen Grenzmarke liegen. Bei solchen Werten ist das Reaktionsvermögen stark beeinträchtigt, das Unfallrisiko ist um ein Vielfaches erhöht. Die Polizei macht mit diesen Kontrollen deutlich, dass alkoholisiertes Fahren nicht geduldet wird.

Die Einsätze im Nordkreis zeigen: Die Polizeiinspektionen Cloppenburg und Vechta sind präsent und aktiv. Ob es um rätselnde Diebstähle wie den Kupferrohrraub in Friesoythe oder um die Verfolgung von Verkehrssündern geht – die Beamten sind im Einsatz. Allerdings verdeutlichen diese Meldungen auch, dass die Probleme in der Region vielfältig sind und von der Polizei permanente Wachsamkeit erfordern.

Für die zukunftige Arbeit der Polizei ist es wichtig, dass die Bevölkerung des Landkreises das Vertrauen in die Ordnungshüter behält und aktiv bei der Aufklärung von Verbrechen mitarbeitet. So wie im Fall des Kupferrohrdiebstahls, wo Zeugen mit Informationen helfen können.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70090/6338113

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