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Lichter aus für den Planeten: Cloppenburg und Friesoythe beteiligen sich an Earth Hour

Am Samstag werden in Cloppenburg und Friesoythe die Lichter gelöscht. Beide Städte setzen ein Zeichen für den Klimaschutz und nehmen an der weltweiten Earth Hour teil.

von Yvonne

24.03.2026, 07:00·4 Min. Lesezeit·
Lichter aus für den Planeten: Cloppenburg und Friesoythe beteiligen sich an Earth Hour

Bildquelle: Redaktion.

Ein Zeichen setzen für mehr Klimaschutz – das ist die Idee hinter der Earth Hour, einer weltweiten Aktion, bei der Millionen Menschen und Städte für eine Stunde ihre Lichter ausschalten. Am Samstag werden sich auch Cloppenburg und Friesoythe dieser Bewegung anschließen und zu einer festgelegten Zeit ihre öffentliche Beleuchtung abschalten.

Die Earth Hour ist mehr als nur ein symbolischer Akt. Sie ist eine globale Bewegung, die jährlich Millionen Menschen auf allen Kontinenten mobilisiert. Der Fokus liegt dabei nicht primär auf der eingesparten Energiemenge während dieser einen Stunde, sondern auf der Botschaft, die damit verbunden ist: Klimawandel ist real, und jeder kann einen Beitrag leisten, um etwas zu verändern. Mit der Teilnahme an dieser Aktion machen Cloppenburg und Friesoythe deutlich, dass auch auf regionaler Ebene das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz wächst.

In beiden Städten wird eine zentrale Beleuchtung während der Earth Hour abgeschaltet. Dies betrifft vor allem die öffentliche Infrastruktur wie Straßenlampen und Gebäudebeleuchtung an städtischen Einrichtungen. Die genaue Uhrzeit, zu der die Lichter ausgehen, folgt dabei dem weltweiten Standard, der die Koordination aller teilnehmenden Städte und Länder ermöglicht. Dadurch entsteht eine beeindruckende globale Welle des Verzichts auf künstliches Licht, die sich von West nach Ost über den Planeten erstreckt.

Die Organisatoren der Earth Hour betonen, dass die Aktion eine wichtige Gelegenheit darstellt, um das Thema Energieverbrauch und Klimaschutz ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen die Stunde, um mit ihrer Familie zu reflektieren, wie viel Energie im alltäglichen Leben verbraucht wird. Manche verzichten während dieser Zeit ganz bewusst auf elektrisches Licht und entdecken dabei auch die Vorteile von Kerzen und natürlichen Lichtquellen neu.

Für Cloppenburg und Friesoythe ist die Teilnahme an der Earth Hour ein Statement. Sie reihen sich damit ein in eine lange Liste von Städten weltweit, die erkannt haben, dass Klimaschutz keine abstrakte, ferne Aufgabe ist, sondern etwas, das vor der eigenen Haustür beginnt. Bürgermeister und Stadtverwaltungen beider Kommunen haben sich bewusst für die Teilnahme entschieden, um ein Vorbild für ihre Einwohner zu sein.

Doch die Earth Hour ist nicht nur eine Aktion für Städte und große Organisationen. Auch private Haushalte, Unternehmen und Einzelpersonen sind dazu eingeladen, sich zu beteiligen. Viele Menschen schalten an diesem Samstag freiwillig ihre Lichter aus, dimmen sie oder nutzen alternative Beleuchtungsformen. Restaurants und Cafés bieten in vielen Teilen der Welt während der Earth Hour Kerzen-Dinner an, und Familien nutzen die Zeit für gemeinsame Aktivitäten bei Kerzenbeleuchtung.

Die Umweltpolitik im Landkreis Cloppenburg wird durch solche Aktionen bereichert. Sie zeigen, dass es nicht nur großer Kampagnen oder hoher Investitionen bedarf, um Menschen für Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. Manchmal reicht es aus, eine Stunde lang das Licht auszuschalten und damit einen visuellen, erlebbaren Unterschied zu schaffen. Diese direkte Erfahrung prägt sich oft besser in das Gedächtnis ein als jede noch so gut gemeinte Informationskampagne.

Fachleute betonen zudem, dass die Earth Hour eine wichtige Plattform darstellt, um über die strukturellen Herausforderungen bei der Bekämpfung des Klimawandels zu sprechen. Während eine einzelne Stunde ohne Lichter den CO2-Ausstoß nur minimal reduziert, zeigt die Aktion doch auf, welches Potenzial in energiesparenden Maßnahmen steckt. Wenn Millionen Menschen auf der ganzen Welt sich eine Stunde lang ihrer Energienutzung bewusst werden, kann dies zu langfristigen Verhaltensänderungen führen.

Cloppenburg und Friesoythe leisten mit ihrer Teilnahme an der Earth Hour am Samstag also mehr als nur eine symbolische Geste. Sie tragen dazu bei, ein globales Netzwerk von engagierten Kommunen zu stärken, die zeigen, dass Klimaschutz möglich ist – und dass er mit jedem einzelnen Menschen beginnt. Die Botschaft ist klar: Wenn wir alle zusammen einen Schalter umlegen, können wir etwas bewegen. Am Samstag wird dies in zwei Cloppenburger Landkreisgemeinden für eine Stunde sehr konkret sichtbar sein.

Quelle: https://news.google.com/rss/articles/CBMixgFBVV95cUxPcDFVdW9BOC1OVGFSNHhSb0pDeDVIR2hnX1dnY014bXo2eXMxMk03ZXVXWkpjMG84RXBjUEx5Z185X1ZDOWVJc2o5ZmRCOUtCQldJbkRIMnE5RFJKbGpTT3NTRWJFVzhzcVphZ2NCNU11YUwyUUpDNk1lclI1b3hRdG96M0NfUmhob21MTE9oT1l4RnI4V1oxeHROdGRYTU1ndVdsT0hnLWM4VnM5ajFWSVhjRmxrSGhzNWZoUVBuSjBSWlVBRlE?oc=5&ucbcb=1&hl=de&gl=DE&ceid=DE:de

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